SÜDERLÜGUM

GRUNDSCHULE


Wir führen durch die Nolde-Ausstellung


Kinderführung beim Internationalen Museumstag war wieder ein voller Erfolg!

Anlässlich des 40. Internationalen Museumstages unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ führten Kinder unserer Schule unter der Leitung von Mechthild Gransow und begleitet von einer Radioreporterin kleine und große Besucher des Nolde Museums durch Garten, Haus und Ausstellung.


Ihren Anfang nahm die Führung am Mosaik über dem Grab von Emil Nolde und seiner Frau Ada. Die interessierten Besucher erfuhren von Niklas und Régis nicht nur, nach welcher Vorlage Nolde die „Madonna mit Kind“ geschaffen hatte, sondern erhielten auch grundsätzliche Erläuterungen dazu, wie Mosaike gearbeitet werden.


Merle und Maj Jarla erklärten anschließend die Besonderheiten der Gartenanlage und des von Nolde selbst entworfenen Wohn- und Atelierhauses auf dem Warfthügel.


Im Bildersaal legten die Kinder der dicht gedrängten Besuchergruppe dann ihre Sicht auf Noldes berühmte Bilder dar.

Marte wies auf die große Vertrautheit von „Probst Vilstrup und Frau N“ hin, Jayke und Ronja waren beeindruckt von der zarten Farbenvielfalt im Gemälde „Frühling im Zimmer.


„Ob das hier ein Schatten ist oder ein Schnurrbart, weiß man nicht. Für mich ist es ein Schnurrbart!“, kommentierte Mira eines der beiden Nolde-Selbstportraits.


Noah und Daniel legten ihr Augenmerk beim dritten Selbstportrait „Emil Nolde“ eher auf den Hut und wiesen darauf hin, wie Nolde Licht- und Schattenspiel auf der Hutkrempe dargestellt hatte.


Lotta und Ida überließen es dem Betrachter, was er in dem Bild sehen möchte. „Das hier kann Wasser sein oder aber auch ein Weg.“


Das Gemälde „Hohe See – bewegte Wolken“ hatte es dagegen Jana und Merle angetan – besonders wegen der Farben Lila und Pink am Horizont.


Eine besondere Farbe war es auch, die Nele bei Noldes „Doppelbildnis“ in ihren Bann gezogen hatte: „Ich finde das blaue Kleid so schön.“


Die Kinderführung im Nolde Museum hatte durch die Anmerkungen der Kinder ihren ganz besonderen Charme. Die selbst verfassten Texte, die mit Schulleiterin Meike Kosbü-Hermann eingeübt worden waren, nahmen die erwachsenen Besucher mit hinein in die Welt der Nolde-Bilder und ließen Einzelheiten sichtbar werden, die manch „Großem“ sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wären.