SÜDERLÜGUM

GRUNDSCHULE

 

Nolde i Børnehøjde
 

Nolde in Kinderhöhe

Wir nehmen teil am deutsch-dänischen Kulturprojekt

Die Tigerenten aus Süderlügum treffen Schüler und Schülerinnen
aus der Grundskole Møgeltønder

Um das Kulturtreffen im Grenzgebiet fördern, treffen die Schüler/innen und Lehrer/innen aus deutschen und dänischen Schulen zu kreativen Projekten in der Malschule des Nolde-Museums zusammen. Des Weiteren geht es darum, das Kulturverständnis zwischen deutschen und dänischen Schülern zu fördern und nachhaltig zu festigen.


Die Schülerarbeiten sollen dann im Rahmen einer Vernissage vorgestellt und danach einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In diesem Rahmen sind eine Homepage, ein Ausstellungsheft und verschiedene Veröffentlichungen in der Presse und im Internet vorgesehen. Das Material wird „KursKultur“ zur Verfügung gestellt. (Ausführliche Informationen finden Sie im Anschluss an die Bildergalerien.)


Gemeinsames Malen ("Portraits" mit Mechthild Gransow und "Wilde Tiere" mit Helle Binding)



Förderung des Projektes

Das Projekt „Nolde in Kinderhöhe” wird finanziert von KursKultur mit Unterstützung der Partner der Region Sønderjylland-Schleswig, des dänischen Kulturministeriums und des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein. Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Hintergrund des Projektes

Hintergrund des Projektes

Der weltberühmte Künstler Emil Nolde, war Grenzgänger und sprach dänisch, deutsch, sønderjysk, plattdeutsch und er verstand friesisch. Der Ruhm den Emil Nolde genoss, entsprang seiner Entwicklung der deutschen expressiven Kunst. Das Haus von Emil Nolde und seiner Ehefrau Ada Vilstrup im Südschleswigschen Seebüll wurde 1957 in ein Museum umgebaut. Der Zweck dieses Bauwerks ist, dass Menschen aus Dänemark, Deutschland und dem Rest der Welt einen Treffpunkt haben.

Somit sind Emil Nolde und das Nolde-Museum ein Vorbild für die Menschen im Grenzgebiet. Der Ausgangspunkt des Projektes ist deshalb das Treffen; das Treffen zwischen Schülern, das Treffen zwischen unterschiedlichen Nationen, das Treffen in und mit der Kunst.

Zielsetzung des Projektes

Wir möchten mit diesem Projekt das Kulturtreffen im Grenzgebiet fördern, indem wir die Schüler und Lehrer aus deutschen und dänischen Schulen der vierten bis fünften Klasse zu kreativen Projekten in der Malerschule des Nolde-Museums zusammenführen.

Der Gedanke dahinter ist, wenn Schüler aus verschiedenen Nationen ein gemeinsames kreatives Ziel in Form von innovativem Charakter haben, werden sie sowohl auf traditioneller Ebene kommunizieren, wie auch durch den kreativen Ausdruck. Ziel ist es die Deutschkenntnisse aller Teilnehmer zu verbessern, indem sie sich treffen und auf Deutsch kommunizieren. Des Weiteren geht es darum, das Kulturverständnis zwischen deutschen und dänischen Schülern zu fördern, indem eine dauerhafte Bindung zwischen den Schülern der beiden Länder geknüpft wird.

Das Projekt würde die Möglichkeiten der dänischen Gemeinschaftsschulen als Teil der Gesellschaft der Kunst und der Kultur öffnen und unterstützen.

Ebenso soll das Projekt das Verständnis der Schüler im Hinblick auf die Bereicherung und die Vielfalt, die das Grenzgebiet den Menschen zu bieten hat, die dort leben, erweitern.

Beschreibung der Zielgruppen

Wir beantragen finanzielle Mittel, die es 15 dänischen und 15 deutschen Schulklassen ermöglichen teilzunehmen.

Die beteiligten Schulen wählen selbst ob es sich um die vierte oder fünfte Klassenstufe dreht. Die Erwartungen liegen bei ca. 500 teilnehmenden Schülern und 30-50 Lehrern.

Wir arbeiten mit der Kulturschule in Tønder, da sie einen Mitarbeiter zur Verfügung stellen kann, der sowohl täglich mit der Kunst von Nolde als auch der Zielschülergruppe zusammenarbeitet.

Einer der Lehrkräfte wird außerdem die genannten Workshops in sowohl Dänemark als auch in Deutschland veranstalten.

Der Unterricht im Nolde-Museum wird durch einen deutschsprachigen Lehrer sowie von einem zweisprachigen Lehrer durchgeführt.

Der Unterricht in den geplanten Workshops wird von einem oder mehreren zweisprachigen Lehrern durchgeführt.

Beschreibung des Inhalts des Projektes und dessen innovativem Charakter:

Emil Nolde hat als Künstler mit vielen verschiedenen künstlerischen Aspekten gearbeitet und diese im Bereich der Malerei, Grafik und Skulptur weiterentwickelt.

Das Projekt nimmt seinen Ursprung in Emil Noldes künstlerischem Ausdruck angepasst an die Klassenstufen vier bis fünf. Zwei Klassen, eine deutsche und eine dänische, treffen sich im Nolde Museum für einen zweieinhalb stündigen Workshop, in dem die Schüler eine Einführung in das Leben des Emil Nolde auf deutsch (und dänisch) bekommen und danach werden die Klassen im Bezug auf die kreativen Workshops gemischt.

Der Verlauf im Nolde-Museum dient der Inspiration im Kunstprojekt an dem die Schüler in ihrer eigenen Schule weiterarbeiten.

In dieser Phase des Projektes wird eine Mitarbeiterin der Kulturschule Tønder mit den Schülern einen Workshop durchführen, dieser dauert 4 Stunden.

Dies gilt sowohl für die dänischen wie auch für die deutschen Klassen.

Dieser Unterricht stärkt die Schüler für ihre jeweilige eigene Innovative Aufgabe, die sie laufend einander vorstellen und somit ihr Wissen auf der Homepage, die für dieses Projekt vorgesehen ist, teilen.

Diese kreativen Projekte aller 30 Klassen aus Deutschland und Dänemark möchten wir an einem dafür geeignetem Ort ausstellen, an dem zugleich schöne Rahmenbedingungen vorhanden sind.

Wichtig ist dabei, dass der Ort es ermöglicht, dass jeder (auch die Eltern der Schüler) sich diese Kunstausstellung am Tag der Vernissage ansehen und daran teilnehmen kann. Deshalb schlagen wir das Ecco Center in Tønder vor, da dieses die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Oder einen anderen Ort mit vergleichbaren Möglichkeiten in Deutschland.

Nachfolgend wird Unterrichtsmaterial ausgearbeitet, welches auf der eigens dafür eingerichteten Homepage oder ähnlichem bereitgestellt wird.

 Hier können dänische und deutsche Kunst-und Deutschlehrer zusammenarbeiten.

Genauso können die Schüler ihre zukünftigen Projekte auf diesem Portal teilen und Ratschläge geben. Auf diese Art können die deutschen und die dänischen Schulen ihre Zusammenarbeit und Kommunikation fortsetzen und verbessern.

Das Projekt besteht konkret aus vier Phasen:

1. Besuch und Workshop im Nolde-Museum (gemeinschaftlich, deutsch und dänisch)

2. Konkrete, innovative Arbeit mit dem kreativen Ausdruck (an der eigenen Schule)

3.Happening: Vernissage (in der Gemeinschaft)

4. Aufgabenbewältigung mit dem Ausgangspunkt in gemeinsam gestellten Aufgaben (in der eigenen Schule, aber mit Hinblick auf Kommunikation mit der deutschen Klasse, mit der man das Nolde-Museum besucht hat.

Zukunftsperpektive:

Das Projekt soll dazu beitragen die Sprachentwicklung, die Anwendung der Sprache, interkulturelle Kompetenzen und den konkreten Kontakt zwischen den Schülern aus Deutschland und Dänemark zu stärken.
Außerdem besteht ein Ziel darin, dass die Teilnehmer eine Einsicht in die gemeinsame Geschichte des Grenzgebietes bekommen, somit werden sie auf lange Sicht erleben, dass die Sprachbarrieren und die kulturellen Unterschiede weniger ausmachen als man vermuten mag und damit werden die Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Grenzgebiet gesteigert.