SÜDERLÜGUM

GRUNDSCHULE

 

Wir haben uns auf den Weg gemacht,

zertifizierte „Zukunftsschule“ zu werden.

 

Und wir haben es geschafft!

Wir sind jetzt Zukunftsschule.SH !

 

Im Video könnt ihr sehen, was wir alles gemacht haben!

 

Einmal im Jahr vergibt die Initiative "Zukunftsschule.SH" des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) diese Auszeichnung an Schulen, die den Slogan "Heute etwas für morgen bewegen!" aktiv umsetzen. Das heißt, diese Schulen haben sich für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) im Unterricht und im Schulleben entschieden.


„Vorhandene Stärken nutzen!“ --- so heißt es in der Ausschreibung.

„Man muss das Rad nicht neu erfinden, um sich als "Zukunftsschule" bewerben zu können.“


Die Grundschule Süderlügum verfügt nämlich bereits über Aktivitäten, die BNE-Charakter haben und einen Einstieg in den Kreis der "Zukunftsschulen" ermöglichen. Um mitzumachen, wird sich unsere Schule nun zur Teilnahme an dem Zertifizierungsverfahren anmelden. Dazu muss es an der Schule Projekte geben, die in die Themengebiete der Kriterien zur Auszeichnung als "Zukunftsschule.SH" fallen. 

 


Diese
Themengebiete sind zum Beispiel

  • Müllvermeidung,
  • Energieeinsparung, Ökologische Schulgestaltung, Ökologie im Umfeld der Schule,
  • Gesundheit, Ernährung, Suchtvorbeugung,
  • Wasser(-sparen)
  • Partnerschaften mit Schulen aus einem anderen Kulturkreis/Land/Kontinent,
  • Schülerverantwortung durch: Klassenrat, Konfliktlotsen, Mitaufsicht usw.
 

BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die drei Buchstaben BNE sind die Abkürzung für Bildung für Nachhaltige Entwicklung. BNE vermittelt Kindern und Erwachsenen Denken und Verstehen zum nachhaltigen Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, verantwortungsvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.


BNE macht Schule

Untätigkeit oder unverantwortliches Handeln haben häufig zwei Gründe:


Verdrängung und Unverständnis


Eine Mentalität nach dem Motto "Man kann ja ohnehin nichts tun" muss nicht sein. Es darf auch nur kleine aber dafür beständige Schritte geben. Und das System "Zukunftschule.SH" ebnet den Weg für eben dieses Verständnis und schafft einen machbaren Zugang zum Thema.

Neben den Aspekten des verantwortungsbewussten Handelns, fördern die Projekte das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und die Eigenverantwortung.


Die Kriterien der Auszeichnung auf der Stufe 1 bestehen darin, dass die Schule im entsprechenden Schuljahr mindestens zwei Aktionen aus den unterschiedlichen BNE Themenfeldern der Zukunftsschule.SH 


- Wasser

- Energienutzung

- Mitbestimmen & Mitgestalten

- Lebensräume gestalten

- Mobilität

- Globale Entwicklung

- Gesundheit

- Ernährung

    - Konsum & Ressourcen

    umsetzt und diese Aktionen für der Bewerbung in der Datenbank der Initiative Zukunftsschule.SH dokumentieren und im Umfeld der Schule öffentlich machen.


 

Zukunftsschule ………


                                        ………………….. das sind wir eigentlich schon lange!

Im Zusammenhang mit der Durchsicht und Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen wurde deutlich:


An der Grundschule Süderlügum finden alljährlich ja schon so viele Projekte / Aktionen / Unterrichtsvorhaben statt, die alle in unterschiedlicher Form dem Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zugeordnet werden können.


Wir haben all dies (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in beliebiger Reihenfolge) entsprechend der geforderten BNE-Vorgaben einmal in einer Auflistung zusammengestellt und nicht schlecht gestaunt! 


 

Zukunftsschule --- das ist bei uns bereits "normaler, gelebter Unterrichtsalltag"!


Und genau das wollen wir jetzt ins Land hinausrufen und beteiligen uns an der Ausschreibung „Zukunftsschule.SH 2017/18“!

Für die Bewerbung zur „Zukunftsschule.SH“ wollen wir aber nicht nur unser „Altbewährtes“ darstellen, sondern haben uns zwei neue schulhalb-jahresbegleitende und schulumfassende „Projekte“ bzw. Schwerpunktthemen ausgesucht.

Groß angelegt an einem Projekttag in den Klassen, in Projektstunden oder nur „ganz nebenbei“ im Kleinen (in den „normalen“ HWS-, (Deutsch-) und Kunststunden) – auf vielfältige Weise wird im Verlaufe des 2. Halbjahres zu den Schwerpunktthemen gearbeitet werden.

Unsere Bewerbungsprojekte

Durchgeführt      Noch in Vorbereitung

 

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Durchgeführt       Noch in Vorbereitung

 


Projekt 1


(Wild-)Kräuter und (Wild-) Früchte


Die thematische Ausrichtung unserer Schwerpunkte im „Vierjahreswechsel“ gliedert sich in:

  1. (Wild-) Kräuter und (Wild-) Früchte (2016/17)
  2. Insekten (2017/18)
  3. Obst und Gemüse (2018/19)
  4. Wald und Wiese (2019/20)

Die Ziele des diesjährigen Themas sind das Kennenlernen verschiedener Kräuter und Früchte (Heil-/ Gewürz-/ Küchenkräuter / Wildkräuter und -früchte), deren Anzucht, Verwendung u.v.m.

Aus einem umfangreichen Kanon möglicher Unterrichtsinhalte, der auf der Fachkonferenz zusammengestellt wurde, haben die Fachlehrerinnen HWS für jede Klasse im Rahmen der Fachkonferenz ein geeignetes Projekt ausgesucht.

  • E1: Kräuterbrot im Blumentopf backen; Exkursion mit der „Kräuterhexe“; Kräuter in Kaffeetütenfolien ziehen

  • E2: Sinnesparcours mit Kräutern, Schwerpunkt „Riechen und Schmecken“; Kräuterzeichnungen (Kunst)

  • E3: Kresse in Eierpappe ziehen; andere Kräuter in alten Konservendosen ziehen; Kräuterquark zubereiten; Exkursion mit der „Kräuterhexe“

  • 3a: Herstellung von Naturkosmetik aus Kräutern (Muttertag); Wiederaufbau und Pflege der Kräuterspirale

  • 3b: Einrichtung eines „mobilen Gewächshauses“ in der Eingangshalle (Kräuteranzucht)

  • 4: Kräuterpflanzen durch Sachzeichnungen in ihrem Aufbau erfassen und Steckbriefe erstellen

 

Projekt 2


„Upcycling“

 

Das Halbjahres - Schwerpunktthema „Upcycling“ im Fachbereich Kunst / Technisches und Textiles Werken soll die Kinder dafür sensibilisieren, wie man aus Abfallprodukten oder (scheinbar) nutzlosen Materialien „neuwertige“ und anders nutzbare Produkte herstellen kann und durch die Wiederverwertbarkeit von bereits vorhandenen Materialien die Neuproduktion von Rohmaterialien begrenzt.

Die Auseinandersetzung mit der Herstellung neuer / anderer Produkte aus Altmaterialien setzt einen Kontrapunkt zur „Wegwerfmentalität“ unserer Konsum- und Überflussgesellschaft.


Den Kindern soll diese „Wegwerfmentalität“ bewusst gemacht werden; das schnelle Konsumieren sowie der verschwenderische Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Tendenz zum Gebrauch von Einwegprodukten soll hinterfragt werden.

Vorgelagert zum Thema „Upcycling“ im Fach Kunst wird das Thema „Müll“ im Fach HWS.

Im Rahmen des Themas „Upcycling“ geht es in erster Linie darum, mit Kreativität, Freude am Basteln und einem Auge für das Potenzial von Materialien alte Sachen wiederzuverwerten und in selbstgemachte Gebrauchsgegenstände sowie originelle Geschenk- und Dekoideen zu verwandeln oder einfach nur in anderen Bereichen weiter- bzw. wiederzuverwenden. (An dieser Stelle treffen ggf. Projekt 1 und Projekt 2 zusammen.)

Projekte der einzelnen Klassen:


  • E1: Stiftehalter aus Hundefutterdosen

  • E2: Windspiel aus Konservendosendeckeln

  • E3: Skulpturensockel aus Tetra Paks

  • 3a: Blechdosen mit Mosaik aus altem Geschirr (Blumenschalen); Schlüsselanhänger aus Nähgarnrollen und Fahrradschläuchen;
                 Kühlschrankmagnete aus Nespresso-Kapseln und Kronkorken, Windlichter (Beton/alte Flaschen), Osterkörbchen aus Quarkbechern

  • 3b: „Irma, die Hexe“ aus alten Schuhen; Geldbörse aus Tetra Paks

  • 4: Sockentiere; Druckstöcke Korken und Styroporresten